Sammlung Deutsche Bank im
Städel Museum

Unter dem Motto „Art works“ begeistert die Deutsche Bank immer mehr Menschen für die Gegenwartskunst – ob am Arbeitsplatz oder in Ausstellungen. Im Zentrum des Engagements steht die 1979 gegründete Sammlung Deutsche Bank, heute eine der weltweit bedeutendsten Corporate Collections mit Fokus auf zeitgenössischer Kunst. Durch die Kooperation mit dem Städel Museum öffnet sich die Sammlung jetzt einem noch breiteren Publikum.

Das renommierte Frankfurter Ausstellungshaus erweist sich als perfekter Partner, verkörpert es doch seit der Gründung vor rund 200 Jahren bürgerliches Engagement. Mit seinem reichen Bestand präsentiert das Museum einen einzigartigen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über Renaissance, Barock und Klassische Moderne bis in die Gegenwart.

Nach fast drei jähriger Modernisierung zeigt das Städel Museum seine Sammlung nun in frischem Glanz und mit dem unterirdischen Erweiterungsbau beginnt eine neue Ära in der Geschichte des Hauses: Unter 195 in den Rasen des Museumsgartens eingelassenen Oberlichtern erstreckt sich eine 3.000 Quadratmeter große, von Tageslicht durchflutete Halle für die Sammlung der Gegenwartskunst.

Ebenso spektakulär wie das Gebäude ist das Panorama der zeitgenössischen Kunst, das zukünftig in den Gartenhallen präsentiert wird. Neben Werken aus der Sammlung des Städel, die zum großen Teil erstmalig gezeigt werden können, sind hier auch zahlreiche Highlights aus der Sammlung Deutsche Bank zu erleben.

2008 vereinbarten die Deutsche Bank und das Städel die dauerhafte Übergabe von 60 Gemälden und Skulpturen, 161 Originalen auf Papier und 379 Druckgrafiken, von denen nun ein großer Teil in der „Deutsche Bank Galerie“ der Gartenhallen zu sehen sein wird. Die Dauerleihgabe markiert den Höhepunkt der traditionell engen Partnerschaft zwischen beiden Häusern.

Hermann Josef Abs, der ehemalige Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank, hatte von 1970 bis zu seinem Tode 1994 den Vorsitz der Administration des Museums inne. Klaus Gallwitz, früherer Direktor des Städel, beriet die Deutsche Bank jahrelang in Sachen Kunst. Und bereits seit über 20 Jahren sind hochkarätige Skulpturen – Joseph Beuys „Bergkönig“ und Max Beckmanns „Adam und Eva“ – als Leihgaben aus der Sammlung Deutsche Bank im Städel zu sehen. Darüber hinaus förderte die Bank zahlreiche Ausstellungen des Museums.

Die maßgeschneiderte Dauerleihgabe wurde mit dem Ziel zusammen gestellt, museale Stücke in das Städel zu überführen und gleichzeitig den Sammlungsschwerpunkt der Bank – die zeitgenössische Zeichnung – zu erhalten. Mit der gemeinsam getroffenen Auswahl wird der Bestand des Städel Museums vor allem im Bereich der deutschen Kunst der 1960er bis 1990er Jahre um wichtige Positionen ergänzt: Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Sigmar Polke und Martin Kippenberger sind mit zentralen Gemälden vertreten. Die Werke von Anselm Kiefer im Städel werden durch „Wege der Weltweisheit: Hermanns-Schlacht“ in hervorragender Weise ergänzt. Werkgruppen von Hanne Darboven, Günther Förg oder Imi Knoebel erweitern auch die Graphische Sammlung des Museums. Ein ganzer Raum ist den Grafikserien von Sigmar Polke und Gerhard Richter aus der Sammlung Deutsche Bank gewidmet.

Mit dieser einzigartigen Partnerschaft zwischen Museum und Bank gelingt es, die Bestände des Städel nachhaltig weiterzuentwickeln. Zugleich kann ein noch größeres Publikum die Meisterwerke aus der Unternehmenssammlung erleben.

Highlights: 6 aus 600

Georg Baselitz, Adler, 1977

Bereits 1997 waren Georg Baselitz‘ Werke aus der Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum zu sehen – im Rahmen einer Ausstellungstournee, die auch nach Moskau und Johannesburg führte. 1999 widmete ihm das Deutsche Guggenheim eine große Einzelausstellung. Werke wie Baselitz‘ „Adler“ bildeten in den 1980er Jahren den Grundstock für den Aufbau der Unternehmenssammlung – als Inbegriff einer erneuerten figurativen Malerei, die sich kritisch mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinandersetzt.

Anselm Kiefer, Wege der Weltweisheit: die Hermanns-Schlacht, 1978

Anselm Kiefers Werke zählen zu den frühesten Ankäufen für die Sammlung Deutsche Bank. Als eines ihrer zentralen Werke wurde „Wege der Weltweisheit“ vor der Modernisierung der Deutsche Bank-Türme prominent im Vorstandsbereich präsentiert. Herman der Cherusker, Alfred Krupp oder Martin Heidegger: In der Zusammenführung ganz unterschiedlicher historischer Figuren entwirft der Künstler auf seiner monumentalen Holzschnitt-Collage ein ambivalentes Panorama der deutschen Geistesgeschichte.

Sigmar Polke, Ohne Titel (Drehung), 1979

Im Rahmen der ersten Kunstausstattung der Deutsche Bank-Türme war Sigmar Polke seit 1986 eine ganze Etage gewidmet. Die Papierarbeiten des „Künstlers im Geschäftsjahr 1994“ waren in zahlreichen Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank vertreten, für die auch fast sein gesamtes druckgrafisches Werk erworben wurde. Polkes Witz und Stilpluralismus, sein virtuoser Umgang mit Reproduktionen aus den Massenmedien haben eine ganze Künstlergeneration geprägt.

Neo Rauch, Stern, 2001

Bereits seit den frühen 1990er Jahren hat die Deutsche Bank Arbeiten von Neo Rauch in Leipzig erworben. Seine erste museale Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim, der gemeinsam von der Solomon R. Guggenheim Foundation und der Deutschen Bank betriebenen Berliner Kunsthalle, stand 2001 am Beginn seiner internationalen Karriere. In Rauchs rätselhaften Kompositionen verbinden sich persönliche Erfahrungen, innere Bilder und die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Neo Rauch ist die gesamte 29. Etage in den Frankfurter Deutsche Bank-Türmen gewidmet.

Gerhard Richter, Kahnfahrt, 1965

Echte Bayern rudern die „Zuagroasten“ über den Königssee – das ist unter dem Zeitungsfoto zu lesen, auf dem Richters „Kahnfahrt“ basiert. Neben diesem frühen Gemälde ist der Künstler mit seiner nahezu kompletten frühen Druckgrafik in der Dauerleihgabe vertreten. Der „Künstler des Geschäftsjahrs 1988“ der Deutschen Bank realisierte 2002 mit „Acht Grau“ außerdem eine spektakuläre Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim in Berlin.

Rosemarie Trockel, Who will be in in ’99, 1988

1991 war Rosemarie Trockel “Künstlerin des Geschäftsjahrs” der Deutschen Bank, 2005 förderte die Deutsche Bank Stiftung ihre große Retrospektive im Kölner Museum Ludwig. Mitte der 1980er Jahre begann Trockel mit ihren subversiven Strickbildern. Ihr Material verweist auf eine weiblich konnotierte Sphäre und ist als feministischer Kommentar zu dem männlich dominierten Kunstbetrieb zu lesen. In ihrer Arbeit hat Trockel immer wieder die Rollenbilder von Frauen in der Gesellschaft und der Kunstszene hinterfragt.



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Service

Städel Museum

Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69-605098-0
info@staedelmuseum.de
staedelmuseum.de

Öffnungszeiten

Di, Fr–So 10:00–18:00 Uhr
Mi, Do 10:00–21:00 Uhr

Karten

Eintrittspreise

12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Familienticket 24 Euro
Freier Einrtitt für Kinder bis zu 12 Jahren

Verkehrsanbindung

U-Bahn U1. U2, U4, U8 (Schweizer Platz)
Straßenbahn 15, 16 (Otto-Hahn-Platz)
Bus 46 (Städel)

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Letzte Aktualisierung: 1.3.2012
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