Deutsche Bank

Sammlung Deutsche Bank im
Städel Museum

2015 feiert das Städel Museum sein 200-jähriges Jubiläum. Die Deutsche Bank gratuliert herzlich hierzu und freut sich als langfristiger Partner die bedeutende Arbeit des Frankfurter Museums unterstützen zu können.

Im Jubiläumsjahr ist die Deutsche Bank Hauptförderer der Ausstellung „Die 80er – Figurative Malerei in der BRD“.

Inspiriert vom damaligen Lebensgefühl in der geteilten Stadt entsteht eine neue, neo-expressive Malerei – in Opposition zu Minimal oder Konzeptkunst, die als unsinnlich empfunden wird.  In ganz Deutschland erkunden Künstler die Möglichkeiten der Figuration. Die große Übersichtschau bietet Gelegenheit für die Wiederentdeckung dieser spannenden Phase der jüngeren deutschen Kunstgeschichte. Die Ausstellung bezieht zahlreiche Leihgaben aus der Sammlung Deutsche Bank ein, u. a. von Peter Adamski, Walter Dahn, Karl Horst Hoedicke, Helmut Middendorf, Albert Oehlen, Salomé und Andreas Schulze.

Seit vielen Jahren unterstützt die Deutsche Bank das Städel Museum in Frankfurt, verkörpert es doch seit der Gründung vor rund 200 Jahren bürgerliches Engagement. Mit seinem reichen Sammlungsbestand präsentiert die Kunstinstitution einen einzigartigen Überblick über 700 Jahre europäischer Kunst – vom frühen 14. Jahrhundert über Renaissance, Barock und Klassische Moderne bis in die Gegenwart.

Seit der Eröffnung des 3.000 m²  großen Erweiterungsbaues des Städels im Jahr 2012 bietet sich auch für die umfangreiche Sammlung der Gegenwartskunst ein ausgezeichneter Raum. Dort ist stets auch eine Vielzahl der Kunstwerke aus der Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum zu sehen.

Bereits 2008 hatten die Deutsche Bank und das Städel die Leihgabe von 60 Gemälden und Skulpturen, 161 Originalen auf Papier und 379 Druckgrafiken vereinbart, die auch mit einer App zu erkunden sind. Mit der gemeinsam getroffenen Auswahl wird der Bestand des Städel Museums vor allem im Bereich der deutschen Kunst der 1960er bis 1990er Jahre um wichtige Positionen ergänzt: Georg Baselitz, Markus Lüpertz, Sigmar Polke und Martin Kippenberger sind mit zentralen Gemälden vertreten. Die Werke von Anselm Kiefer im Städel werden durch „Wege der Weltweisheit: Hermanns-Schlacht“ in hervorragender Weise ergänzt. Werkgruppen von Hanne Darboven, Günther Förg oder Imi Knoebel erweitern auch die Graphische Sammlung des Museums. Ein Raum ist den Grafikserien von Sigmar Polke und Gerhard Richter aus der Sammlung Deutsche Bank gewidmet.

Mit dieser einzigartigen Partnerschaft zwischen Museum und Bank gelingt es, die Bestände des Städel nachhaltig weiterzuentwickeln. Zugleich kann ein noch größeres Publikum die Meisterwerke aus der Unternehmenssammlung erleben.

Gewinnen Sie!

Anlässlich der Jubiläumsausstellung „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“ im Städel Museum verlosen wir Tickets, Kataloge oder ArtCards.

Schreiben Sie uns an mailbox.kunst@db.com

Teilnahmebedingungen

Highlights: 6 aus 600

Georg Baselitz, Adler, 1977

Bereits 1997 waren Georg Baselitz‘ Werke aus der Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum zu sehen – im Rahmen einer Ausstellungstournee, die auch nach Moskau und Johannesburg führte. 1999 widmete ihm das Deutsche Guggenheim eine große Einzelausstellung. Werke wie Baselitz‘ „Adler“ bildeten in den 1980er Jahren den Grundstock für den Aufbau der Unternehmenssammlung – als Inbegriff einer erneuerten figurativen Malerei, die sich kritisch mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinandersetzt.

Anselm Kiefer, Wege der Weltweisheit: die Hermanns-Schlacht, 1978

Anselm Kiefers Werke zählen zu den frühesten Ankäufen für die Sammlung Deutsche Bank. Als eines ihrer zentralen Werke wurde „Wege der Weltweisheit“ vor der Modernisierung der Deutsche Bank-Türme prominent im Vorstandsbereich präsentiert. Herman der Cherusker, Alfred Krupp oder Martin Heidegger: In der Zusammenführung ganz unterschiedlicher historischer Figuren entwirft der Künstler auf seiner monumentalen Holzschnitt-Collage ein ambivalentes Panorama der deutschen Geistesgeschichte.

Sigmar Polke, Ohne Titel (Drehung), 1979

Im Rahmen der ersten Kunstausstattung der Deutsche Bank-Türme war Sigmar Polke seit 1986 eine ganze Etage gewidmet. Die Papierarbeiten des „Künstlers im Geschäftsjahr 1994“ waren in zahlreichen Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank vertreten, für die auch fast sein gesamtes druckgrafisches Werk erworben wurde. Polkes Witz und Stilpluralismus, sein virtuoser Umgang mit Reproduktionen aus den Massenmedien haben eine ganze Künstlergeneration geprägt.

Neo Rauch, Stern, 2001

Bereits seit den frühen 1990er Jahren hat die Deutsche Bank Arbeiten von Neo Rauch in Leipzig erworben. Seine erste museale Einzelausstellung im Deutsche Guggenheim, der gemeinsam von der Solomon R. Guggenheim Foundation und der Deutschen Bank betriebenen Berliner Kunsthalle, stand 2001 am Beginn seiner internationalen Karriere. In Rauchs rätselhaften Kompositionen verbinden sich persönliche Erfahrungen, innere Bilder und die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Neo Rauch ist die gesamte 29. Etage in den Frankfurter Deutsche Bank-Türmen gewidmet.

Gerhard Richter, Kahnfahrt, 1965

Echte Bayern rudern die „Zuagroasten“ über den Königssee – das ist unter dem Zeitungsfoto zu lesen, auf dem Richters „Kahnfahrt“ basiert. Neben diesem frühen Gemälde ist der Künstler mit seiner nahezu kompletten frühen Druckgrafik in der Dauerleihgabe vertreten. Der „Künstler des Geschäftsjahrs 1988“ der Deutschen Bank realisierte 2002 mit „Acht Grau“ außerdem eine spektakuläre Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim in Berlin.

Rosemarie Trockel, Who will be in in ’99, 1988

1991 war Rosemarie Trockel “Künstlerin des Geschäftsjahrs” der Deutschen Bank, 2005 förderte die Deutsche Bank Stiftung ihre große Retrospektive im Kölner Museum Ludwig. Mitte der 1980er Jahre begann Trockel mit ihren subversiven Strickbildern. Ihr Material verweist auf eine weiblich konnotierte Sphäre und ist als feministischer Kommentar zu dem männlich dominierten Kunstbetrieb zu lesen. In ihrer Arbeit hat Trockel immer wieder die Rollenbilder von Frauen in der Gesellschaft und der Kunstszene hinterfragt.



Download
Service

Städel Museum

Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0)69-605098-0
info@staedelmuseum.de
staedelmuseum.de

Öffnungszeiten

Bis 08.06.2015:
Di, Mi, Sa, So 10.00–19.00 Uhr,
Do, Fr 10.00–21.00 Uhr
montags geschlossen

09.06.-28.06.2015:
Täglich 10.00–21.00 Uhr
auch montags geöffnet

Karten

Eintrittspreise

14 Euro, ermäßigt 12 Euro
Familienticket 24 Euro
Freier Einrtitt für Kinder bis zu 12 Jahren

Verkehrsanbindung

U-Bahn U1. U2, U4, U8 (Schweizer Platz)
Straßenbahn 15, 16 (Otto-Hahn-Platz)
Bus 46 (Städel)

Footer Navigation:
Letzte Aktualisierung: 29.6.2015
Copyright © 2015 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main